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Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Diskriminierung kann starke Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben. Menschen, die wegen ihrer Herkunft, Identität oder Lebensweise ausgeschlossen werden, erleben oft Stress, Angst oder depressive Verstimmungen. Gleichzeitig können psychische Erkrankungen selbst zu Ausgrenzung führen. Das bedeutet: Jemand wird wegen seiner Krankheit schlecht behandelt oder ausgeschlossen. Wer psychisch belastet ist, wird häufig mit Vorurteilen konfrontiert und dadurch zusätzlich benachteiligt. Dieser doppelte Zusammenhang zeigt, wie wichtig ein sensibler Umgang mit Vielfalt und psychischer Gesundheit ist.
Psychische Schwierigkeiten zeigen sich in belastenden Gedanken, Gefühlen, Verhalten und Beziehungen. Viele kennen Traurigkeit oder Nervosität, bei einer Erkrankung sind diese Gefühle jedoch stark, dauern lange an und treten häufig auf. Sie lassen sich nicht einfach durch Willenskraft beeinflussen und erschweren den Alltag. Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Burnout sind weit verbreitet. Trotzdem fällt es vielen schwer, darüber zu sprechen. Im Gegensatz zu körperlichen Beschwerden sind psychische Probleme oft mit Scham, Vorurteilen und Unsicherheit verbunden.
Ausgrenzung und Vorurteile führen dazu, dass Betroffene sich zurückziehen, keine Hilfe suchen oder erst spät Unterstützung erhalten.
Was hilft?
Offen reden über psychische Gesundheit – auch in Schule und Beruf
Zuhören und Empathie statt schneller Ratschläge
Akzeptieren, dass psychische Belastungen genauso ernst sind wie körperliche Krankheiten
Recht auf Nachteilsausgleich
Was kannst du tun, wenn es dir psychisch nicht gut geht?
Schwierige Situationen musst du nicht allein bewältigen. Die Beratungsstelle unterstützt dich vertraulich, kostenlos und professionell – auch wenn du unsicher bist, was du tun sollst.
Achte auf dich und deine Grenzen.
Sprich über das, was dich belastet – mit vertrauten Personen oder Fachstellen.
Hol dir Hilfe. Sprich mit einer Lehrperson, der Schulleitung oder melde dich bei der Beratungsstelle für ein vertrauliches Gespräch.
Was tun, wenn du merkst, dass es jemandem psychisch nicht gut geht?
Zeige Mitgefühl und nimm die Gefühle der Person ernst.
Höre zu, ohne vorschnell zu urteilen oder Lösungen zu erwarten.
Ermutige die betroffene Person, Unterstützung zu holen und Hilfe anzunehmen.
Biete an, gemeinsam mit der Person auf eine Lehrperson, die Schulleitung oder die Beratungsstelle zuzugehen.
Achte auch auf deine eigenen Grenzen.
Gemeinsam gegen Diskriminierung und Mobbing
Jede Person trägt Verantwortung für ein respektvolles Miteinander. Nur wenn wir hinschauen, handeln und füreinander einstehen, können wir eine Schule gestalten, in der sich alle sicher und wertgeschätzt fühlen.

