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Schutz vor Diskriminierung
Damit wir die Welt verstehen können, ordnen wir Menschen oft nach Eigenschaften ein, wie zum Beispiel:
Geschlecht: Frauen, Männer, nicht-binär, trans, inter* oder andere Geschlechtsidentitäten
Alter: Jüngere, Ältere
Herkunft / Nationalität: Menschen aus anderen Ländern oder Kulturen
Religion / Glaube: Buddhistisch, Christlich, Hinduistisch, Jüdisch, Muslimisch etc.
Behinderung: Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung
Sexuelle Orientierung: Schwul, lesbisch, bisexuell, queer, pansexuell, asexuell oder andere
Sprache: Menschen mit gleicher oder anderer Muttersprache
Alter: Jüngere, Ältere
Solche Einteilungen machen zwar die Welt einfacher, sind aber nie gerecht. Da häufig bestimmten Eigenschaften ein besonderer Stellenwert zugeschrieben wird, so dass manche Menschen oder Gruppen bevorzugt und andere benachteiligt werden.
Wie kann sich Diskriminierung im täglichen Leben äussern?
Eine Person sagt zu dir: „Das ist nichts für Mädchen/Jungs“, obwohl alle die Aufgabe gleich gut machen können.
Du bekommst nicht die gleiche Note für gleiche Leistungen.
Jemand macht abwertende Bemerkungen darüber, dass du ein religiöses Symbol trägst, z. B. Kreuz, Kopftuch, Kippa oder Mala.
Eine Person sagt spöttisch: „Warum brauchst du so lange?“ oder macht Witze über deine körperliche oder psychische Beeinträchtigung.
Jemand macht verletzende Kommentare wie: „Das ist ja voll schwul“, wenn du etwas sagst oder tust und meint es abwertend.
Was ist Diskriminierung – und was ist Mobbing?
Diskriminierung bedeutet, dass jemand aufgrund eines persönlichen Merkmals benachteiligt oder unfair behandelt wird. Diskriminierung kann zu Mobbing führen, nicht jede Art von Mobbing ist Diskriminierung.
Was Mobbing ist, erfährst du hier.
Was kannst du tun, wenn du dich diskriminiert fühlst?
Schwierige Situationen musst du nicht allein bewältigen. Die Beratungsstelle unterstützt dich vertraulich, kostenlos und professionell – auch wenn du unsicher bist, was du tun sollst. Verweis zur Beratungsstelle.
Achte auf dich und deine Grenzen.
Versuche, dich in der Situation so gut du kannst zu schützen.
Dokumentiere die Vorfälle und speichere Nachrichten, Bilder oder Chats.
Sag stopp. Mache der mobbenden Personen klar, dass du ihr Verhalten nicht akzeptierst – am besten in Anwesenheit anderer Personen.
Hol dir Hilfe. Sprich mit einer Lehrperson, der Schulleitung oder melde dich bei der Beratungsstelle für ein vertrauliches Gespräch.
Was tun, wenn du respektlose, diskriminierende oder mobbende Situationen beobachtest?
Zeige Zivilcourage und übernimm Verantwortung für ein faires Miteinander.
Ergreife Partei für die betroffene Person, mach die fehlbare Person auf ihr Verhalten aufmerksam.
Unterstütze die betroffene Person, Hilfe zu holen oder melde dich selbst bei einer Lehrperson, der Schulleitung oder bei der Beratungsstelle.
Auf Schau hin! findest du Informationen zum Thema und kannst Vorfälle melden – auch anonym.
Gemeinsam gegen Diskriminierung und Mobbing
Jede Person trägt Verantwortung für ein respektvolles Miteinander. Nur wenn wir hinschauen, handeln und füreinander einstehen, können wir eine Schule gestalten, in der sich alle sicher und wertgeschätzt fühlen.

