ICT-Fachfrau / ICT-Fachmann EFZ

ICT-Fachleute installieren und konfigurieren ICT-Benutzerendgeräte, stellen deren Betrieb in Netzinfrastrukturen sicher und unterstützen Benutzerinnen und Benutzer in der Anwendung von ICT-Mitteln. Sie arbeiten in einem Dienstleistungs-, Industrie- oder Gewerbebetrieb oder in einer öffentlichen Verwaltung.

ICT-Fachleute installieren und konfigurieren eine breite Palette von ICT-Benutzerendgeräten, stellen deren Betrieb in Netzinfrastrukturen sicher und instruieren die Anwenderinnen und Anwender in der Handhabung. Kundenbedürfnisse erkennen sie rasch und bearbeiten Anliegen im sogenannten 1st und 2nd Level Support. Dabei greifen sie auf definierte Prozessabläufe zurück und wenden das Problemmanagement sicher an.

ICT-Fachleute instruieren und unterstützen Benutzerinnen und Benutzer im Umgang mit ICT-Mitteln und deren Standardanwendungen. Ergänzend dazu erstellen sie Benutzeranleitungen und Checklisten. Sie stehen in direktem Austausch und Kontakt mit Kundinnen und Kunden bzw. Benutzerinnen und Benutzern. Bei fachtechnischen Problemstellungen tauschen sie sich regelmässig zur Lösungssuche mit weiteren Fachpersonen aus.

Der Anspruch eines störungsfreien Betriebs sowie die Komplexität der Systeme stellen hohe Anforderungen an die fachlichen Kompetenzen von ICT-Fachleuten. Der direkte Kontakt und Austausch mit Kundinnen und Kunden bzw. Benutzerinnen und Benutzern und die Zusammenarbeit mit Fachleuten setzt eine hohe Sozialkompetenz der Berufsleute voraus.

Mir ihren vielfältigen Tätigkeiten gewährleisten ICT-Fachleute den möglichst optimalen Einsatz verschiedener ICT-Mittel in ihrem Betrieb. Sie erkennen die Bedürfnisse und Anliegen der Kundinnen und Kunden bzw. Benutzerinnen und Benutzern rasch und streben zielführende Lösungsansätze an. Sie arbeiten in einem Dienstleistungs-, Industrie- und Gewerbebetrieb oder in einer öffentlichen Verwaltung und können ihre Tätigkeiten betriebsintern oder auch bei einem externen Servicedienstleister ausüben.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 24.11.2017

Dauer

3 Jahre

Bildung in beruflicher Praxis

In einem Dienstleistungs-, Industrie- oder Gewerbebetrieb oder in der Verwaltung

Schulische Bildung

An der Berufsfachschule, 1 bis 2 Tage pro Woche

Handlungskompetenzbereiche

  • Installieren, Inbetriebnehmen und Warten von ICT-Benutzer­endgeräten
  • Sicherstellen des Betriebs von vernetzten ICT-Benutzerend­geräten
  • Unterstützen der Benutzerinnen und Benutzer im Umgang mit ICT-Mitteln
  • Abwickeln von ICT-Support­arbeiten

Überbetriebliche Kurse

4 Kurse à 6 Tage, zu verschiedenen Themen

Berufsmaturität

Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis "ICT-Fachmann/-frau EFZ"

Weiterbildung

Kurse
Angebote von Berufs- und Fachschulen, Hochschulen, verschiedenen Fachverbänden sowie von Software- und Hardware-Lieferanten

Berufsprüfung (BP)
Mit eidg. Fachausweis: ICT-Applikationsentwickler/in, ICT-System- und Netzwerktechniker/in, Wirtschaftsinformatiker/in, Mediamatiker/in

Höhere Fachprüfung
Dipl. ICT-Manager/in, dipl. ICT Security Expert

Höhere Fachschule
Bildungsgänge im Fachbereich Informatik, z. B. Wirtschaftsinformatiker/in HF, Techniker/in HF Informatik u. a.

Fachhochschule
Studiengänge im Fachbereich Informatik, z. B. Bachelor FH in Informatik, Bachelor FH in Wirtschaftsinformatik

Quelle: berufsberatung.ch

Weiterführende Informationen

  • Modulplan

  • Hinweise zum Qualifikationsverfahren

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